Karate Dojo Kashiwa Großenhain e. V.
 

15.-17.10.2021

Showdown im Völkerball 

oder: Kashiwa gegen Torii 

Immer das Gleiche würden die einen sagen, ein super Lehrgang sagen wieder andere. Ich würde sagen, dass unser Lehrgang von allem etwas hatte, aber vor allem hatte er Spannung, Spiel und keine Schokolade ;-) Auch dieses Jahr fanden unsere Freunde von Torii Dresden den Weg zu uns. Nicht nur um mit uns zu schwitzen sondern auch um ihren Sieg im Völkerballturnier vom letzten Jahr zu verteidigen. Später mehr dazu ;-)

Freitag: 

Das Trainingslager eröffnete Heiko mit einer knackigen Erwärmung. Danach übernahm er die Oberstufe wo sich das Training komplett um Bunkai drehte. Hier gab es einige lange Gesichter. Heiko zeigte die schier endlosen Möglichkeiten, welche sich in Katas verstecken können. Blume übernahm in der Zeit die Kinder mit Reaktions - Training und Selbstverteidigung. In beiden Gruppen haben Große und Kleine eine Menge gelernt. Vor allem eins „kleine Ursache große Wirkung“. Bei Bunkai waren es die endlosen Möglichkeiten, die hinter nur einer Technik stecken können. Die Kindern staunten hingegen nicht schlecht, dass man mit Stein/Schere/Papier und einer Badeschlappe die Reaktion trainieren kann. Die besagte Badeschlappe sorgte am Ende für 50 Liegestütze. Es würde jetzt aber den Rahmen sprengen dieses Spiel hier zu erklären. Ich sag nur soviel: „Es ist so gut wie unmöglich eine Schlappe so hoch zu werfen, dass sie bei ihrer Landung hochkant stehen bleibt“. 

Samstag: 

Einige von uns mussten schmerzhaft feststellen das 4 Stunden Schlaf einfach nicht reichen. Nichts desto trotz mussten alle ran, ob sie wollten oder nicht! Das Training an dem Tag lag komplett in der Hand von Torii. Die Unterstufe übernahm René mit vielen Erklärungen zu Techniken und Fußstellungen. Die Oberstufe hingegen durfte sich auf unseren Gast Trainer Mario (5. Dan und Dojo Leiter von Torii) freuen. Selbst wir waren überrascht, wie viel man als Dan Träger noch lernen kann. Die Kleinigkeiten machen es eben am Ende aus, zwischen Sieg und Niederlage. Das konnten wir nach dem Mittag in einem Ringrichter Training umsetzen. Wir schlugen so gleich 2 Fliegen mit einer Klappe. Der Nachwuchs konnte zeigen was er konnte und wir durften unser Auge schulen um auch den kleinsten Fehler zu finden. Aber das sollte ja noch nicht alles gewesen sein an dem Tag. Es war soweit…. Endlich startete das 2. Kashiwa Völkerballturnier. Die Kinder schenkten sich nichts und kämpften trotz 3 Stunden Training um jeden Punkt. Alle haben ihr Bestes gegeben, aber ein Team muss an der Stelle lobend erwähnt werden - Ahmed schoss sich mit seinem Team in die Herzen der Zuschauer. Sein Team war in jeder Hinsicht unterlegen, aber trotz allem gewannen sie das Turnier mit einem Punkt Vorsprung. ABER…. Das war ja noch nicht alles. Alle warteten auf den Kampf zwischen Torii Trainer und Kashiwa Trainer schmerzhaft erinnerten wir uns an die Niederlage im letzten Jahr. Dieses Jahr sollte alles anders werden. So war unser Plan. Alles lief so gut, Kashiwa schoss einen Torii nach dem anderen ab. Am Ende stand nur noch René allein für Torii im Feld. Der Sieg war uns sicher. Aber so ist das Leben. Wir wissen noch nicht wie es dazu kommen konnte, aber aus bisher noch ungeklärten Gründen hatte es Torii geschafft alle restlichen Kashiwa´s abzuwerfen. Zum Schluss standen sich nur noch Norman und René gegenüber. In der Verlängerung holte René dann den entscheidenden Sieges - Treffer. Somit wurde Torii zum zweiten mal in Folge Sieger beim Trainerturnier. Aber keine Angst, wir geben jetzt nicht auf und schlagen nächstes Jahr zurück. Nach dem Abendessen sollte natürlich die Nachtwanderung nicht fehlen. Kirsche und Max hatten wieder tolle Ideen umgesetzt, dass sich nicht nur die Kinder gruselten. Jetzt könnte man sagen „ok gut für heute“, aber das wäre ja zu einfach. Ein seltener Gast verleitete uns zu einem extra Training. Lars, ein ehemaliges Mitglied von Kashiwa und Dojo Leiter von Saigo Takamori, wollte gern ein paar Katas von Anne sehen. Sie ist die Einzige von seinem Dojo, die noch Karate trainiert. Aus einer Kata wurde am Ende eine Stunde extra Training. 

Sonntag: 

Nach definitiv zu wenig Schlaf startet der Tag eher ruhig und leise. Nichts desto trotz zogen alle noch mal richtig mit. Lutz kitzelte den letzten Rest aus der Oberstufe. Sogar die Kinder zogen noch einmal richtig mit, was mich sehr überraschte. Zu guter letzt konnten wir bei Yoga noch einmal richtig abspannen und innere Ruhe finden. 

WOW da ist das Wochenende auch schon wieder vorbei. Wir hoffen euch hat es genauso Spaß gemacht wie uns. Danke an alle Helfer, ohne euch würde das alles nicht gehen. Auch ein dickes Dankeschön an Familie Lüdemann für das leckere Essen. Danke an Torii für die Unterstützung beim Training.

In dem Sinne: „Nach dem Völkerballturnier ist vor dem Völkerballturnier“ ;-) 

Oss...

Bilder/Text: Blume


Neue Farben mit neuer Motivation

Am Wochenende des 25. und 26. September richtete das Dojo Date aus Löbau wieder einen Wochenend-Lehrgang mit dem Bundestrainer Akio Nagai Shihan (9. Dan) aus. Für viele aus unserem Dojo war das nach langer Zeit wieder die erste Möglichkeit an einem Lehrgang teilzunehmen und Prüfungen abzulegen. Nachdem Max bereits am Freitag mit den Fahrrad voraus fuhr und in Görlitz übernachtete, trafen die restlichen Kashiwas (Heiko, Laura, Mathias, Lena, Hanna, Pia und Timo) am späten Samstag Mittag pünktlich an der Halle ein. Bevor das Training begann genossen wir noch die Möglichkeit einen Kaffee zu trinken und etwas mit unseren alten Sportfreunden zu reden. Kurz nach 15 Uhr hatten sich alle Karateka in der Halle zur Begrüßung versammelt. Mit ca. 80 Teilnehmern war das Training sehr gut besucht. Nach einer knackigen Erwärmung erfolgten eine schöne Kion Einheit unter der Leitung von Akio Nagai Shihan. Hierbei wurden bei den vorgegebenen Kombinationen immer zwischen Unter- und Oberstufe unterschieden, sodass zur Pause alle gut im Schwitzen waren. Da aber die einzelnen Techniken sorgfältig ausgewählt wurden hatte jeder großen Spaß daran und konnte wieder etwas Neues lernen. Nach der Pause erhielt jede Graduierung einen erfahrenen Dan-Täger um mit uns bis zum Ende die entsprechenden Katas zu üben.  Nachdem das Training gegen 18 Uhr endete, die Schlafplätze aufgebaut waren und wir uns in der Dusche erfrischen konnten, machten wir uns (wie es sich für ein Trainingswochenende gehört) zu Fuß auf den Weg zur Gaststädte. Bei leckeren italienischen Essen sowie guten Getränken hatte alle die Möglichkeit interessante Gespräche zu führen und einen schönen Abend zu erleben. Am nächsten Morgen waren wir sehr froh dass das Training erst um 11 beginnen sollte. So bestand nämlich ausreichend Zeit um reichhaltig zu frühstücken und mit dem ein oder anderen Kaffee die Defizite der letzten Nacht auszugleichen. Das Sonntagstraining begann wieder mit einer prüfungsnahen Kioneinheit und leichtem Katatraining. Am Ende gab es für die Unterstufe noch eine kurze Kumite-Runde bevor die Halle ruhig wurde, als die Oberstufe einzelne Jiyu-Ippon Kämpfe austrug. Nun kam aber der Moment, auf den die meisten gewartet haben. Die Prüfungen. Durch den Ausfall vieler Lehrgänge gab es ein sehr großes Feld von Prüflingen bis hin zum 3. Kyu. Unsere Prüflinge zeigten durchgängig super Leistungen. Gegen 14 Uhr konnten wir somit Timo zum 8. Kyu, Mathias und Lena zum 7. Kyu, Hanna zum 6. Kyu sowie Laura und Pia zum 3. Kyu gratulieren.

Auf diesem Wege wollen wir uns auch noch einmal bei dem ausrichtenden Dojo Date bedanken. Es gab eine super Organisation und die Mühen um das leibliche Wohl suchen auf Lehrgängen ihres gleichen.

OSS!

Bild/Text: Max



Kids-Camp in Dohna

Vom 10.7. bis zum 11.7.2021 fand in Dohna das Karate Kids-Camp, veranstaltet vom SFV Feuerblume, statt. Viele Mitglieder unseres Vereins nutzten die Chance um ein Wochenende lang Karate zu trainieren. Nach einer entspannten Anreise, wurden wir erst einmal auf Corona getestet. Kurz darauf begann auch schon direkt das erste Training. Die Karate-Schüler wurden in vier Gruppen geteilt und konnten so optimal trainieren. In der vier stündigen Trainingseinheit wurden neben Kihon (der so genannten Grundschule des Karate) auch die Reaktionszeit, Koordination und Kraft der verschiedenen Schläge und Tritte trainiert. Besonders viel Spaß machte hier das Reaktionstraining an einer LED-Wand und nach dem Krafttraining hatten alle das Gefühl nun mehr Energie hinter den Techniken zu haben. Zum Ende des Trainings gab es eine Wasserbombenschlacht bei der auch die Erwachsenen nicht verschont geblieben sind. Zum Abendbrot wurde gegrillt und es gab Salat und Gemüse. Danach wurde noch eine Weile geredet oder mit den Bällen die zur Verfügung standen gespielt bis dann ein Film, Ice Age 5, gezeigt wurde. Als die Jüngeren schon in der Turnhalle schliefen, ließen die Erwachsenen den Abend noch gemütlich ausklingen. Das Training am nächsten Tag dauerte drei Stunden, in welchen die verschiedensten Katas geübt und gefestigt wurden. Direkt im Anschluss gab es Nudeln mit Tomatensoße. Wer hätte es gedacht? ;) Kurz darauf wurden noch die letzten Sachen zusammengesammelt und dann ging es, nach einem schönen und lehrreichen Wochenende, zurück nach Hause.

Wir freuen uns jetzt schon auf das Kids-Camp im kommenden Jahr.

Oss… 


© Bilder: SFV Feuerblume e. V.

Text: Lena


„KARATE IS EVERYWHERE”

Wenn ich auf unserer Homepage die News ansehe, wird mir schon etwas klamm ums Herz.

So wenig Karate News gab es bei uns noch nie. Es gab keine Lehrgänge, Prüfungen oder Unternehmungen im Verein und jeder musste für sich selbst trainieren. Einzig, Felix‘ und Blume‘s  Challenge brachten Auflockerung (etwas mehr Beteiligung der Kinder/Eltern wäre super gewesen, PS: Max du bist immer dabei, das ist super!).

Aber dafür haben wir jetzt zwei neue Arten von Sportgeräten.

Einmal eine Makiwara (Schlag Training und Abhärtung) sowie einen Satz Ballstangen (Abstand und Koordination).

Die Makiwara konnte noch nicht genutzt werden, da sie ausschließlich für die Halle ist. Anders bei den Ballstangen, die konnten heute ausgiebig getestet werden. Wir hoffen den normalen Trainingsbetrieb bald wieder aufnehmen zu können. In der Zeit machen wir das Beste daraus, denn aufgeben lag uns noch nie im Blut. Solange wir nicht ins Dojo zurück können findet das Training eben auf dem Sportplatz statt.

In dem Sinne Gruß und bis bald.

„Oss“

Bilder/Text: Blume