Karate Dojo Kashiwa Großenhain e. V.
 

15.10.2022

 

45. Deutsche Meisterschaft und Nachwuchsmeisterschaft des S.K.I.D in Dresden

 WOW, was für ein Tag für Kashiwa!

Dieses Jahr fand die Deutsche Meisterschaft gleich um die Ecke statt. Da die Anfahrt eher ein Katzensprung war, starteten wir mit einer größeren Gruppe als sonst. In Dresden angekommen, begrüßten wir erst einmal unsere Freunde von den anderen Dojo´s. Es war sogar noch genug Zeit etwas Werbung für unser Völkerball Turnier zu machen und darüber zu diskutieren, wer eigentlich das Letzte Turnier hätte gewinnen sollen und das nächste gewinnen wird. Aber nichts desto trotz sollte das alles nur vor der Nervosität des Wettkampfes ablenken. Nicht nur die Kleinsten waren aufgeregt, auch wir Trainer verspürten eine innere Unruhe. Hatte das Training gereicht? Haben wir die richtigen Schwerpunkte gesetzt? War es die richtige Entscheidung so viele Kinder zu schicken? Schnell wurde uns klar, dass wir alles richtig gemacht hatten. Die Konkurrenz war zwar groß,   aber wir kämpften uns trotzdem in jeder Kategorie, in der wir starteten, ins Finale und konnten aufs Treppchen. Bei einigen musste man aber neidlos zugestehen, dass sie einfach besser waren. Es war spürbar wie die Aufregung sich legte als sich die Meisterschaft langsam dem Ende neigte. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Für 3x Gold, 9x Silber, 3x Bronze stand Kashiwa auf dem Treppchen!!!
Wir Trainer sind sehr stolz auf die gezeigte Leistung. Zum Schluss ist es eine Bestätigung für uns Trainer, dass wir alles richtig gemacht haben. An der Stelle noch mal Herzlichen Glückwunsch allen Gewinnern.
Und immer daran denken: „Nach dem Wettkampf, ist vor dem Wettkampf“.
Also fleißig weiter trainieren, damit wir das nächste Mal wieder ein so großes Starterfeld mitnehmen können.
PS: Liebe Grüße an die Blumenpflückende Dauerurlauberin, wir freuen uns schon sehr aufs nächste Jahr ;-)

Oss...


 

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Bilder/Text: Blume





 09-11.09.2022

 

Jedes Jahr das Gleiche,

trotzdem immer anders!

Völkerball für alle! So könnte man meinen Bericht eröffnen. Aber dazu kommen wir später, also noch etwas Geduld. Jedes Jahr auf’s Neue freuen wir uns auf das eine Event. Den Höhepunkt des Jahres könnte man es auch nennen. Die letzten Jahre war unser Lehrgang immer super. Alle hatten Spaß und keiner kam zu kurz. Tja, leider ging der Lehrgang dieses Jahr etwas weniger glücklich über die Bühne. Einmal haben wir unseren Endgegner gefunden und dann ein Sieg beim Völkerball war nur halb so schön. Aber erst einmal zu unserem Endgegner. Ohne das wir den ersten Schlag machten, wurden wir hinterrücks angegriffen -  zwei unserer Mitglieder blieben dabei auf der Strecke. Jetzt wollt ihr sicher wissen, wer dafür verantwortlich war. Aber das kommt später ;-)

Freitag
Gleich zu Beginn gab es eine freudige Überraschung.
Nicht nur Torii (Dresden) war wieder zu Besuch, sondern auch Freunde von Date (Löbau) und Kuroda (Pirna) waren erstmals dabei. Da konnte der Lehrgang nur super werden. Zuerst stand das Training auf dem Plan. Das sollte ganz im Zeichen von Kata Bunkai stehen. Heiko übernahm die Oberstufe  mit Kata Sochin. Grün und Violett übernahm Felix mit Kata Haian Sandan. Die Kleinsten Vereinsmitglieder übernahm Ronny mit der Kata Haian Shodan. Schnell war uns allen klar, dass eine Einheit nicht ausreichen würde um die unzähligen Möglichkeiten einer Kata durch zu gehen. Unsere Kinder waren sehr schnell Feuer und Flamme nachdem sie begriffen haben, dass man Kata´s nicht einfach nur abläuft, sondern viel mehr dahinter steckt. Vor allem die Kata „Kopfkino“ Shodan sorgte für ratlose Gesichter. Genauso wie Sie, dachten auch unsere Kinder „HÄÄ „Kopfkino“ Shodan? Was ist das?“ Ganz einfach, zuerst lässt man die Kata normal vorwärts laufen, aber anstatt sie zu beenden, läuft man Technik für Technik zurück. Es war so herrlich zu sehen, wie die Kinder sich in alle Himmelsrichtungen bewegten.

Samstag
Das Training startet schon mit dem ersten Verlust. Unser Endgegner trat das Erste mal in Erscheinung. Matthias denkt an nichts Böses und tritt aus Versehen auf eine Hornisse. Sie lies sich das natürlich nicht gefallen und wehrte sich. Für ihn war der Tag vorerst gelaufen. Zum Glück war Kirsche schnell mit einer Zwiebel vor Ort und konnte schlimmeres verhindern. Zu Hause kümmerte sich dann Matthias’ Frau um den Stich. Mit irgendwelchen Wundermitteln schaffte sie es, dass er zum Wettkampf wieder fit war. Das Training an sich sollte zur Vorbereitung für den Vereinswettkampf dienen. Es wurden die Kata´s durchlaufen und hier und da ein paar Kniffe fürs Kumite vermittelt. Sandra (Torii) übernahm hierfür die Oberstufe. Felix und Ronny teilten sich den Rest. Zum Schluss übernahm Sandra noch mal alle Teilnehmer und kitzelte mit einer Art Intervall Training aber auch wirklich alles aus uns heraus. Pünktlich 12:00 Uhr wurde zum Mittagessen gerufen, welches von der Straucher Scheune geliefert wurde. Wie immer gab es lecker Nudeln mit allem drum und dran. Endlich war es soweit und der Wettkampf konnte starten. Jedes Jahr auf’s Neue erstaunen uns die Kinder mit ihren Leistungen. Schön wäre es, wenn das auch mal im Training so wäre! Einige von ihnen hätten schon längst ihren nächsten Gürtel, wenn sie das Training genauso ernst nehmen würden wie den Wettkampf. Hannah zeigte uns was man mit Kampfgeist alles erreichen kann. Sie musste sich schon beim Training ab und an absetzen, da es ihr nicht gut ging. Trotzdem nahm sie am Wettkampf teil. Das es ihr aber zunehmend schlechter ging entschieden wir uns dafür sie nach Hause zu schicken. Trotzdem schaffte sie den dritten Platz in Kata. Gute Besserung von uns allen. Aber nicht nur die Kleinen durften zeigen was sie konnten, auch unsere Erwachsenen schenkten sich nichts. Erstaunlicherweise überlebten es alle ohne Verletzungen. Wir näherten uns dem Höhepunkt des Lehrgangs. Das 3. Völkerball-Turnier stand bevor.
Eigentlich wollte Torii ihren Hattrick holen, aber leider fehlte ein Teil ihrer Mannschaft.  Unsere Gäste von Date und Kuroda füllten die fehlenden Plätze auf. Am Ende nutzte es ihnen nichts und sie mussten sich der überlegenen Kashiwa Mannschaft geschlagen geben. Da Torii leider keine volle Mannschaft hatte einigten wir uns darauf beim Stand von 2-0 (Vorjahr) für Torii zu bleiben und 2023 den Rückkampf auszutragen und ein für allemal zu zeigen wer der wahre Ballkönig ist … wir … ;-)
Wir hoffen ja insgeheim das Date und Kuroda Spaß daran gefunden haben und nächstes Jahr mit einer eigenen Mannschaft vor Ort sein werden. Oh das wird eine Schlacht  geben. Nach der Siegerehrung ging es zum Abendessen. Kirsche hatte wieder den Grill übernommen. Nicht nur Bratwurst und Hähnchen vom Grill gab es, nein auch ein leckeres Spanferkel hatte Kirsche uns organisiert. Man wusste gar nicht was man zuerst essen sollte, denn die Eltern hatten zahlreiche Salate beigesteuert. Langsam wurde es spät und die kleinen hofften auf die jährliche Nachtwanderung. Aber es gab dieses Jahr keine. Laura und Lena haben zur Abwechslung eine Schnitzeljagd veranstaltet. Die Kinder liebten es. Es ist wieder Zeit für den Endgegner. Nachdem die ersten Kinder wieder in der Halle angekommen waren und sich für die Nacht fertig machten, schlug eine Hornisse wieder gemein und hinterrücks zu. Leider traf es diesmal den kleinen Kurt in den Fuß. Zum Glück waren Ronny und Steffen gleich zur Stelle um schlimmeres zu verhindern. Auch hier mussten die Eltern ihn leider abholen. Gute Besserung Kurt, wir hoffen, dass du schnell wieder laufen kannst. Jetzt ging der Kampf gegen die Hornissen erst richtig los. Wir bemerkten, dass sich einige in die Halle verflogen haben. Aber wie bekommen wir sie raus ohne sie zu töten. Nach langem hin und her haben wir einfach überall, außer im Flur, das Licht ausgemacht. Nach einer Weile flogen sie dann zum Glück von alleine nach draußen.

Sonntag
Das heutige Training war eher ruhig in doppelter Hinsicht. Zum ersten Mal seit langem, gab es bei den Kindern kein Gequassel. Mag sein das es an Jessica von Torii lag die das Training leitet, oder weil sie einfach knülle vom Wochenende waren. Oder aber am Training selbst, weil sie zum ersten mal Happo Kumite machten. Wir werden es nie erfahren. Heiko versuchte in der Oberstufe noch mal alle zu motivieren mit einem Mix aus Kumite und der Kata Hangetsu, was ihm natürlich auch gelang. Zum Abschluss gab es eine Stunde Yoga. Mit der passenden Musik und Klangschalen haben sich tatsächlich einige so entspannt das sie kurz eingeschlafen sind. Und dann war das Wochenende auch schon wieder vorbei. Niemand hätte im Vorfeld gedacht das die Hornissen für soviel Ärger und Aufmerksamkeit sorgen. Aber wie sagt man so schön: Kleine Ursache -  große Wirkung. Wir danken an der Stelle allen Helfern/Eltern/Trainern für ihre Hilfe. Schön das auch Torri, Date und Kuroda mit dabei war. In dem Sinne bis nächstes Jahr.
Oss...


 

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Bilder/Text: Blume


03.-04.09.2022

Auf nach Löbau
Am 3.9. waren wir mal wieder auf Achse. Das Ziel für unsere doch etwas größere Gruppe war dieses mal der Lehrgang in Löbau beim Dojo Date. Das Training bot wie immer eine gute Mischung aus Kihon, Kata und Kumite. Der Sonnabend verging wie im Fluge. Für jeden war etwas dabei, dass auch keinem langweilig wurde. Da war es auch schon Sonntag. Vor den Prüfungen wurde alles noch einmal im Training durchgegangen, damit auch alle Techniken sitzen. Die Aufregung stieg wie immer ins endlose. Aber nach dem Start der Prüfungen war jeder Zweifel und jede Angst verflogen. Wieder sollte ein ereignisreiches Wochenende mit glücklich bestandenen Prüfungen enden. Herzlichen Glückwunsch zu den bestandenen Prüfungen! Aber immer daran denken „Nach der Prüfung ist vor der Prüfung“.

In dem Sinne bis zum nächsten Lehrgang.

 


21.-24.07.2022

Donnerstag  6:00 Uhr ging es los. 
Alle sind noch entspannt und gut drauf. Wir waren positiv überrascht, dass Ahmed sich kurzfristig entschlossen hat am Lehrgang ebenfalls teilzunehmen. So waren wir dann doch eine gute Gruppe von 6 Leuten geworden: Heiko, Djamila, Laura, Max, Felix und Ahmed. Nur ein Stau auf der Hinfahrt, welcher zum Glück nach 20 Minuten gelöst war, stand noch zwischen uns und einem schweißtreibendem Wochenende. Angekommen im Hotel mussten wir ohne Pause direkt zur ersten Einheit bei Murakami Shihan. Uns wurde unendlich viel neues Wissen vermittelt, vor allem über die Mentalität zum Karate und eigenem Körper. Die Danträger trainierten weiter bei Murakami Shihan, Braun bei Eugen Sensei und bis Violett bei Antonio Sensei. Der Tag ging schweißtreibend zu Ende. Wir waren froh den ersten Tag geschafft zu haben und in unserem Hotel angekommen zu sein. Völlig erschöpft fielen wir in's Bett.
Freitag.
Als erstes stärken wir uns am spartanischen aber völlig ausreichenden Frühstücksbuffet. Die Spannung steigt zwar langsam an, doch noch sollte es nicht soweit sein. Es folgte ein langer Mittagsschlaf, da der Vortag doch mehr verlangte als gedacht. Beim Training vermittelte uns Murakami Shihan noch tiefes Wissen zum Thema Drehungen in Kata's und generell schnelles bewegen. Schwerpunkt - ,,punch with your legs and kick with your arms" das ist kein Schreibfehler. Denkt man drüber nach versteht man es. Nach der Pause wurden wir wieder getrennt. Hier lag der Schwerpunkt auf Kata Anwendung von Basai Dai bis Kanku Dai. Das Abendprogramm fand spontan bei unseren Freunden von Torii und Kuroda statt. Gemeinsam schwelgten wir in Erinnerung und ließen den Abend ausklingen bei lecker Nudeln mit Bolognese.
Samstag.
Es ist soweit. Spannung ist nicht mehr definierbar. Max hat sicherheitshalber Kohletabletten gekauft😅. Eine halbe Stunde Erwärmung und schon waren die Kyu Prüfungen dran. Eine weitere Stunde intensives Murakami Shihan Training und der Moment ist gekommen. Zeit für Max und Felix zum ShoDan (1.Dan) aufzusteigen. Es ging ratz fatz mit Kihon und der Kankudai zu Ende. Jetzt war noch Kumite an der Reihe. Zuerst durfte Felix zeigen was er konnte. Anstandslos erzielte er einen Ippon mit Mawashi Geri und einen weiteren mit Ura Mawashi Geri. Jetzt durfte Max zeigen war er kann. Mit blitzschnellen Tsuki Kombo´s erzielte auch er seine Punkte und war auch mit seiner Prüfung durch. Nun war es Zeit für das größte Event unserer Kashiwas. Heiko’s Weg zum Sandan (3.Dan). Nach einem sauberen Kihonteil folgten die Katas. Hier sollte erwähnt werden, das ab dem SanDan (3.Dan), der Prüfer aus allen Katas die es im Karate gibt, sich aussuchen kann welche der Prüfling vorzeigen muss. Nagai Shihan entschied sich für die Sochin und die Nijushiho. Heiko konnte mit seiner Leistung natürlich überzeugen und konnte nun zum letzten Teil der Prüfung gehen. Hier stand der Freikampf an. ,,Schiefmann Kizami Tsuki" das Ding wird noch Jahrzehnte lang zum Sieg führen. Was soll man sagen - Kashiwa hat jetzt 2 neue Dan Träger bekommen und den ersten SanDan (3.Dan) in unserer Geschichte Oss. Erneut ging es zu Torii, da die Lehrgangsfeier leider Essenstechnisch fehlerhaft organisiert war. So hieß es im kleinen aber lauten Kreis -  OOOOOOOSSSS und Tassen hoch. Leicht verkatert starten wir in die letzte Einheit zum Sonntag. Nagai Shihan forderte alles von den neuen Danträgern mit knüppelhartem Grundschul- Kihon. Nach 90 Minuten war dann auch schon Ende und der Gashuku im Finale. Und nun geht es den langen Heimweg vom Münsterland zurück. Wir freuen uns auf's nächste Jahr . 

 

Oss...

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Bilder/Text: Felix/Max/Blume


09.07.2022

 

Am 9. bis 10. Juli fand in Dohna das vom Dojo Feuerblume veranstaltete Kinder und Jugendcamp statt. Mitgefahren sind Heiko, Alwin, Elina, Timo, Maik und Paula, Pia L. , Hannah, Erik, Steffen, Konstantin, Anton, Pia R. , Matthias und Lena. Als wir ankamen mussten wir uns zuerst testen lassen, danach konnten wir uns umziehen gehen und versammelten uns daraufhin in der Halle. Nach der Begrüßung stellten wir uns alle für ein Gruppenbild auf und wurden kurz darauf in Trainingsgruppen eingeteilt, in welchen wir vier Vorbereitete Statinen durchliefen. Es gab eine Station mit einer Reaktionswand, eine an der wir mit Gummis unsere Schlag- und Trittkraft trainierten, eine Selbstverteidigungsstation, an welcher wir lernten uns ohne Karate zu verteidigen und eine an welcher erneut Kraft, aber auch Koordination trainiert wurde. Jede Station hat viel Spaß gemacht und war auf ihre eigene Art und Weise interessant aufbereitet. Zwischen den Stationen konnten die Trainierenden immer wieder etwas kleines, wie zum Beispiel Obst oder auch Kuchen, zu sich nehmen. Nach dem Training gab es wie jedes Jahr eine Wasserbombenschlacht, bei welcher jeder ordentlich nass wurde und viel Spaß hatte. Währenddessen wurde schon der Grill fürs Abendbrot vorbeireitet, so dass wir nachdem wir unsere Übernachtungsplätze in der Halle aufgebaut hatten, sofort essen konnten. Das Abendbrot war so ausgelegt, dass es wirklich für jeden was gab, ob nun Vegetarier, Veganer oder jemand der Fleisch isst, für wirklich jeden gab es etwas zu essen. Nach dem alle aufgegessen hatten konnte man sich aussuchen ob man nun die beiden Filme, die gespielt wurden, mit schauen wollte oder ob man sich nach draußen setzen wollte um noch etwas zu reden oder, wenn man schon Volljährig war, auch ein Bier zu trinken. Mitten in der Nacht begann es dann zu regnen wobei Pia L. durch ein kaputtes Dachfenster nass getropft wurde. Doch da wir schnell die Matten zur Seite geschoben haben und eine Schale darunter stellten, um das Wasser aufzufangen, wurde nichts beschädigt. Die restliche Nacht konnten wir ruhig schlafen. Am nächsten Morgen aßen wir Frühstück und dann ging es auch schon wieder ans Training. Kurz nach Trainingsbeginn kam es dann zu einem Feueralarm, welcher sich als Fehlalarm herausstellte und so konnte wir nach einer kurzen Wartezeit mit dem Training fortfahren. In dieser Trainingseinheit wurde der Schwerpunkt auf eine Kata die vorher festgelegt wurde gelegt. Zwischendurch bekamen ein paar der Trainierenden noch einen kurzen Erstehilfekurs. Nach der zweiten Trainingseinheit gab es für alle noch ein extrem leckeres Mittagessen (Nudeln mit Tomatensoße) nach welchem sich alle langsam aber sicher verabschiedeten und wieder nach Hause fuhren. Es wirklich ein sehr schönes, lehrereiches Wochenende an welchem jeder viel Spaß hatten.
Oss...

 

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Bilder/Text: Lena

17.06.2022

 

Unser Sommerfest,

das Wetter war super , die Stimmung war super und das Essen war super.


Heute hatten wir ausnahmsweise kein Training, sondern trafen uns zu unserem Sommerfest.
Die letzten 2 Jahre mussten wir leider auf so einiges verzichten, von Lehrgängen bis hin zur Weihnachtsfeier. Da keiner weiß, wie es dieses Jahr weiter geht und ob wir eine Weihnachtsfeier haben werden, beschlossen wir,  einfach ein Sommerfest zu veranstalten. Ein Ort war hierfür schnell gefunden - die „Straucher Scheune“-, die sich nicht nur um das Essen kümmerte,  sondern  uns auch ihren Volleyballplatz und Pool zu Verfügung stellte. Von wegen kein Training. Einige Einlagen beim Volleyball erinnerten doch sehr an Karate, wir können halt nicht ohne :-)  Eine Horde Mädels machte in der Zeit den Pool unsicher, als Eltern und Mitglieder zusammen ein Volleyball Match nach dem anderen hinlegten. Es war einfach ein gelungener Abend für jeden. Nach dem Essen gab es dann die üblichen Gespräche über unseren Nachwuchs und wie einige von den Kindern in den letzten Monaten über sich hinaus gewachsen sind. Wer dieses Jahr noch für einen neuen Gürtel in Frage kommt oder wo noch etwas mehr auf einige eingegangen werden muss. Es war auch mal schön nicht immer über Corona zu reden, sondern einfach normale und lustige Gespräche zu führen. Zusammengefasst kann man sagen das Sommerfest hat einem das Gefühl gegeben ein paar Stunden den Alltag zu vergessen und Spaß zu haben.
Danke an die „Straucher Scheune“ für das super Essen! 

Oss…

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Bilder/Text:Blume


 


 

04.06.22

 

 

Pfingstlehrgang in Pirna
Am Samstag den 4.06 machte unser Verein sich auf den Weg nach Pirna um am traditionellen Pfingstlehrgang teilzunehmen. Dort erwarteten uns drei Tage anstrengendes, aber lehrreiches Training unter der Leitung von Akio Nagai Shihan (9. Dan).
In der ersten Einheit am Freitag haben wir schnelle Kihon-Kombinationen geübt, welche anschließend am Partner angewandt wurden. In der zweiten Einheit haben wir die  graduierungsentsprechenden Katas geübt. Zwischen den beiden Einheiten gab es eine dringend nötige Pause, denn in der Sporthalle war es sehr warm geworden. Außerdem konnte man sich vor und nach dem Training, Kuchen, Muffins und andere Leckereien holen.
Am Sonntag wurde das Training wieder in zwei Einheiten eingeteilt. Nach der Erwärmung sind wir erneut verschiedene Kihon-Kombinationen durchgegangen, die wir dann später im Kumite ausprobiert haben. Große Teile des Trainings lagen unter dem Schwerpunkt der Vorbereitung für die Europameisterschaft im Juli. In der zweiten Einheit ging es für Weiß bis Violett mit Prüfungen los. Die Prüfung wurde in drei Teile geteilt, in Kihon, Kumite und Kata. Von uns legten Hannah und Ahmed ihre Prüfung zum 5. Kyu ab.
Die anderen, die keine Prüfung hatten, trainierten in der Zeit Katas. Nach dem Training ging es mit Akio Nagai Shihan auf die Festung Königsstein (eine der größten Bergfestungsanlagen in Europa, wurde nie erobert). Nach einem großartigen Abend fuhren wir nach Hause, denn am Montag ging es bereits um 10 Uhr weiter.
In den 1,5 Stunden Training ging es nach einer Kion-Einheit hauptsächlich um das Kihon und Kihon – Ippon Kumite.
Es war ein schönes und lehrreiches Wochenende. Wir bedanken uns bei dem ausrichtenden Dojo und freuen uns schon auf das nächste mal.
OSS... Ahmed

 

Text:Ahmed Bilder:Max



09.04.2022

Endlich wieder Wettkampf!
Am 9. April fand in Unterschleißheim bei München der Nagai Cup und das internationale Kyu
Turnier 2022 statt. Starter aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und erstmals Italien waren
gemeldet. Dieses Internationale Flair wollten sich auch wir Großenhainer nicht entgehen lassen.
So ging es Freitag Nachmittag für Heiko, Lutz, Laura, Norman, Pia, Hanna, Lena und mich auf die
Autobahn und ab in den Süden. Begleitet wurden wir hierbei von Papa Daniel. Nachdem wir uns in
einem kleinen Hotel ein Dorf entfernt eingerichtet hatten, ließen wir den Abend gemütlich
ausklingen bevor es in die Betten ging. Denn morgen sollte ein langer Tag werden.
Samstag früh um 9 ging es in die Halle. Dort wurden wir gleich von Sandra (Torii) begrüßt. Auch
das Dojo Date aus Löbau war sofort zu finden und freute sich sehr Lutz wieder zutreffen. Während
Heiko die Anmeldung übernahm und wir uns auf den Tribünen einrichteten, half uns Sandra einen
Ersatz für Oli (Torii) zu finden, welcher genau wie Felix leider Corona erwischt hat und so nicht in
unserer Kumite Mannschaft starten konnte. Netterweise half uns hier Franz vom Dojo Date aus.
Nachdem Heiko in der Kampfrichterbesprechung alle relevanten Informationen erhalten hatte ging
es kurz nach 10 auch schon mit den Wettkämpfen los. Zuerst war wie immer die Unterstufe dran.
Hierbei muss gesagt werden, dass Unterstufe nicht zwangsläufig Kinder bedeutet. Die älteste
Teilnehmerin war eine 71 Jahre alte Orangegurtin, welche sogar in Kata den dritten Platz belegte.
Davor habe ich großen Respekt.
Unsere beiden Grüngurte Hanna und Lena zeigten bravouröse Leistungen und erlebten einen
Wettkampf wie er besser kaum sein kann. Silber (Hanna) und Bronze (Lena) in Kata und Gold und
Silber im Kumite. Für Lena war das sogar der erste Wettkampf überhaupt. Diese Doppelleistung
wurde später noch mit Gold in der Kata-Mannschaft abgerundet. Gemeinsam mit Pia setzen sie sich
mit einer super Heian Nidan gegen ein Starterfeld durch, das so groß war wie nur selten zuvor.
Pia hatte das Pech dass sie mangels ausreichend Teilnehmern in ihrer eigentlichen Kategorie, bei
den Frauen ab 16 Jahre teilnehmen musste. So war sie auf einmal in der gleichen Gruppe wie Laura.
Ein sehr starkes Starterfeld. Beide schafften es im Kumite jeweils eine Runde weiter zu kommen,
mussten sich dann aber leider knapp geschlagen geben. Nichtsdestotrotz war das eine tolle
Erfahrung und sehr starke Leistung für beide, da sie zum ersten Mal in dieser Kategorie antreten
mussten.
In seiner bereits bekannten Gruppe konnte dafür Norman starten. In der Kata erlitt er leider das an
diesen Tag typische Problem der Großenhainer und verlief sich. Das machte er im Kumite aber
ohne Frage wieder weg. Nach zwei tollen Kämpfen konnte er sich über die Silbermedaille freuen.
Aber spätestens hier zeichnete sich ein Bild ab, was alle alle Teilnehmer bestätigen konnten. Die
Kämpfe waren fair und auf einen sehr hohen Niveau, aber auch ziemlich hart. So erwischte Norman
einen Mawashi-Geri am Kopf oder Pia einen kräftigen Mae-Geri in die Rippen.
Für mich hieß es dann nach 6 Jahren Wettkampfpause erst einmal wieder rein kommen. Mit meiner
Jion eiferte ich Norman nach und im Kumite musste ich mich mit 2-1 einem Kollegen aus der
Schweiz geschlagen geben. Ein kräftiger Kizami-Zuki schickte auch mich kurz auf den Boden, aber
nachdem man sich kurz geschüttelt hatte ging es auch schon wieder weiter.
In der Kumite Mannschaft waren wir drei etwas erstaunt welche Rolle Großenhain und Löbau
spielten. Denn die Mannschaften hießen Schweiz, Österreich 1, Österreich 2 und Kashiwa.
In der Ersten Runde gegen Österreich legte unser Startkämpfer Norman grandios vor. Mit zwei
schnellen Zukis hatte er seinen Kampf binnen weniger Sekunden gewonnen und brachte uns in
Führung. Von seiner Leistung angespornt stieg ich in den Pool und gewann auch meinen Kampf
recht schnell. Schon standen wir im Finale gegen die Schweiz, welche bereits im Einzel sehr
erfolgreich war. Hier musste wir uns nun leider doch geschlagen geben. Aber immerhin der zweite
Platz, zumal wir bei der Siegerehrung sogar kurz die goldenen Medaillen umhängen hatten.
Nach einer kurzen Pause ging es für Laura und mich dann auch beim Nagai Cup weiter. Hier trafen
wir dann zum ersten mal auf die italienische Nationalmannschaft. Wir alle waren von ihrer
Körperbeherrschung und der Leidenschaft mit der sie antraten überwältigt. Auch Heiko, der als
Kampfrichter tätig war, musste sich aufgrund der dargebotenen Leistung mit schwierigen
Entscheidungen beschäftigen und schauen welcher Zuki eine Zehntelsekunde eher traf.
Für Laura und mich hieß es Erfahrungen sammeln, das Erlebnis mitnehmen und genießen. Am Ende
des Wettkampftages gab es noch einen spontanen Vergleichswettkampf zwischen den startenden
Nationen im Kumite. Jedes Land stellte drei Frauen und 5 Männer, die hier ihr Land vertreten
durften. Ich hatte das Glück heute dabei zu sein und konnte so die Erfahrung mitnehmen auf
internationaler Ebene für Deutschland zu kämpfen. Zwar konnte ich meine beiden Kämpfe nicht
gewinnen, aber wenigstens habe ich einen schönen, wirkungsvollen Punkt gemacht und die ganze
Halle konnte zuschauen. Das war schon ein tolles Gefühl.
Bei der Siegerehrung zum Internationalen Kyu Turnier gab es wieder den Sonderpokal für die besten
Kämpfer. Wir sind sehr stolz dass dieser Pokal bei den Damen erneut nach Großenhain geht. Mit
zwei ersten und einem zweiten Platz konnte sich Hanna diese besondere Auszeichnung erstreiten.
Dafür nochmal einen herzlichen Glückwunsch. Auch wurde das erfolgreichste Dojo ausgezeichnet.
Das Rennen gegen das Dojo Österreich haben wir zwar knapp verpasst, aber Kashiwa war sehr
weit vorne dabei.
Es war ein tolles Wochenende, welches wir bei schönem kroatischen Essen haben ausklingen
lassen. Wir konnten tolles Karate auf einem sehr hohen Niveau erleben und ein jeder von uns wird
sich an diesen Wettkampf erinnern können. Sei es aufgrund von Medaillen oder blauen Flecken.
Ein Dank geht noch an das ausrichtende Dojo Edo München, welches wieder einen toll
organisiertes Wochenende ermöglicht hat.

OSS!
Max